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Eigenkapitalstrategien

Eigenkapital kann durch eine Außenfinanzierung wie auch durch eine Innenfinanzierung (z.B. Auflösung stiller Reserven) entstehen. Es kann vom Gesellschafter, seiner Familie und auch von Externen in die Firma eingebracht werden.

Welche Höhe soll das Eigenkapital haben bzw. welche Relation zur Bilanzsumme soll das Eigenkapital betragen? Eine gute schriftlich fixierte Strategie schafft Klarheit. Früher reichten um die 10%. Nach Basel II fängt eine gute Eigenkapitalquote bei den Banken bei rund 30% an. Lieber gesehen sind 50% und mehr. Doch woher soll diese Quote kommen?

Bis zu einem gewissen Grad kann über eine Bilanzverkürzung die prozentual bemessene Quote erhöht werden. Weitere Einzelheiten nennen wir Ihnen gerne.

Ansonsten finden Sie nachstehend noch weitere Möglichkeiten, um das nominale Eigenkapital zu erhöhen.

Gesellschafterdarlehen
Gesellschafterdarlehen (Fremd-/ Eigenkapital)
Häufig geben die Mitglieder der Unternehmerfamilie Ihrem Unternehmen ein Darlehen. Hier ist auf die genauen Formulierungen zu achten, denn dadurch entsteht der Unterschied, ob dieses Darlehen als Eigenkapital (Rangrücktritt, Belassungserklärung, etc.) oder als Fremdkapital gewertet wird.

Kapitalerhöhungen
Kapitalerhöhung - bisherige Gesellschafter (Eigenkapital)
Die im Unternehmen belassenen Gewinne erhöhen das Eigenkapital, doch sie können jederzeit ausgeschüttet werden. Durch eine Kapitalerhöhung wird dokumentiert, dass der Gewinn nachhaltig im Unternehmen belassen wird.

neue Gesellschafter
Aufnahme neuer Gesellschafter (Eigenkapital)
Auch können neue Gesellschafter aufgenommen werden. Diese sind oftmals Familienmitglieder, können jedoch auch Externe sein.

Stille Gesellschafter
Stille Gesellschafter (Eigen-/ Fremdkapital)
Still bedeutet, dass der Gesellschafter kein Mitbestimmungsrecht für den normalen Geschäftsbetrieb hat. Für besondere Fälle kann jedoch ein Mitbestimmungsrecht vereinbart werden. Auf jeden Fall besteht ein Auskunftsrecht, dessen Umfang auch im Gesellschaftervertrag geregelt sein sollte.

atypisch still
Atypische stille Gesellschafter (oftmals Eigenkapital)
Bei der Atypischen Beteiligung nimmt der Kapitalgeber auch am Verlust teil. Oftmals vereinbart er dafür deutlich größere Mitbestimmungsrechte. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann hier eine wertvolle Hilfe sein.

Mezzanine-Kapital
Mezzanine-Kapital (meist Eigenkapital)
Mezzanine-Kapital hat, wie es das Wort schon vermuten lässt, eine Zwischenstellung zwischen Eigen- und Fremdkapital. Je nach Formulierung des Vertrages kommt es der dem Eigenkapital oder dem Fremdkapital näher. Durch verschiedene Sonderregelungen ist es in diesem Falle hilfreich, einen Spezialisten für die Gestaltung einzuschalten, damit das Mezzanine-Kapital wirklich als Eigenkapital anerkannt wird.

Mitarbeiterbeteiligung
Mitarbeiterbeteiligungsmodelle (Eigenkapital)
Das typische Mitarbeiterbeteiligungsmodell dient dazu, die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen. Staatliche Förderungen machen die Mitarbeiterbeteiligung zusätzlich interessant.
Die Mitarbeiterbeteiligung begünstigt eine höhere Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Auch das betriebswirtschaftliche Denken und wirtschaftlichere Handeln kann durch dieses Instrument gefördert werden.
In Krisenzeiten werden meist auch die Mitarbeiter zu Zugeständnissen und Abstrichen benötigt. Hier kann ein Teil der Entgegenkommen der Mitarbeiter in eine Mitarbeiterbeteiligung umgewandelt werden, um dadurch das Geld im Unternehmen zu halten und um ein entsprechendes Eigenkapital auszuweisen.

Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften (Eigenkapital)
Außer den staatlichen Beteiligungsgesellschaften wie z.B. der BayBG (Bayerische Beteiligungsgesellschaft) gibt es auch die Gesellschaften von Bankengruppen und von Konzernen sowie auch privaten Investoren. Manchmal schließen sich einige Investoren zusammen, immer häufiger sammeln Fondsmanager Geld von Anlegern ein um offene oder geschlossene Fonds für Beteiligungen aufzulegen.

Private Equity
Private Equity - (Eigenkapital)
Die Grenzen zwischen Beteiligungsgesellschaft und Private Equity sind fließend. In der Praxis erscheint es uns wichtiger, den gewünschten Finanzierungserfolg zu verzeichnen, als sich über Definitionen und Abgrenzungen auszulassen.


VC-Kapital

Venture-Capital-Gesellschaften (Eigenkapital)
Auch für das Venture-Capital gibt es verschiedene Definitionen. Meist wird es mit Risikokapital übersetzt. Die VC-Gesellschaften konzentrieren sich meist auf sehr frühe Phasen, in denen sie ein Unternehmen begleiten, so z.B. bei der Entwicklung von Produkten, also noch vor der Marktreife. Hier ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls besonders hoch, andererseits winken hier auch enorme Gewinnchancen. Der Erfolg des Investments für den VC-Investor entscheidet sich daran, welche der genannten finanziellen Auswirkungen überwiegen.

Business-Angels
Business-Angels (Eigenkapital)
Der große Vorteil eines Business Angels ist, dass er auch Know-how ins Unternehmen bringt. Dafür ist seine finanzielle Beteiligung meist relativ gering.


Going public
Emission von Aktien - going public (Eigenkapital)
Eine kleine AG oder eine KG a.A. führt dazu, dass auch eigene Aktien emittiert werden können. Diese kann die Familie halten, aber auch Externe.


Genussrechte
Genussrechte (Eigenkapital)
Das berühmteste Genussrecht hat wohl die Confiserie Burg Lauenstein (Lauensteiner Pralinen) herausgegeben. Die Verzinsung kann auch in Form der leckeren Pralinen ausgezahlt werden. Hierfür entscheiden sich rund 90% der Anleger. Durch dieses Beispiel wird die flexible Gestaltung der Genussrechte deutlich.

Wandelanleihen
Wandelanleihen (Umwandlung in Eigenkapital)
Wandelanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die später in Anteile am Unternehmen getauscht werden können. Auch hier gibt es verschiedene "Spielarten". Jede hat ihre Vorteile und auch ihre Nachteile.


Genossenschaftsanteile
Genossenschaftsanteile (Eigenkapital)
Genossenschaften generieren ihr Eigenkapital über Genossenschaftsanteile. Diese können z.B. mit einer Nachschusspflicht im Verlustfall ausgestattet sein.


Dept-Equity-Swap
Debt-Equity-Swap
Hier wird Fremdkapital in Eigenkapital getauscht oder auch ge-swiched. Um einen Kredit nicht abschreiben zu müssen, gründen Banken immer wieder Beteiligungsgesellschaften und machen aus einer Forderung eine Beteiligung. Oftmals wird damit auch ein Teilverzicht der Verbindlichkeit verbunden und ein Besserungsschein ausgestellt. Wenn Sie nähere Einzelheiten für diese Form der Sanierung und Restrukturierung wünschen, dann bitte einfach die 09572 / 60 99 477 anrufen.

 

Liquidität ist wie die Luft
zum Atmen, Gewinne sind
wie die Nahrung und das
Eigenkapital ist wie die
Gesundheit ...
 
 
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