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Tipps für Optimierungen

mentale Einstellung
Die passende mentale Einstellung: Die Bank als Partner - Viele Unternehmen sehen die Bank nicht als Partner, sondern als Gegner. Dadurch kann gar keine echte Partnerschaft entstehen. Oftmals liegt es an unterschiedlichen Sichtweisen. Der Unternehmer sieht die Notwendigkeit, etwas zu unternehmen. Die Bank stellt nur die Frage: Was kommt dabei heraus und kann das Unternehmen seinen Kredit zurückzahlen (Kapitaldienstfähigkeit)? Logischerweise führen unterschiedliche Sichtweisen auch zu unterschiedlichen Ergebnissen. Doch es gibt ein gemeinsames Ziel, das Bank und Kunden vereint. Beide wollen ein Unternehmen, das in der Lage ist, seinen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Damit hat der Unternehmer das gleiche Ziel wie die Bank, nur die Vorstellung wie dies zu erreichen ist, variiert oftmals. Andererseits vertritt der Bankmitarbeiter verständlicherweise die Interessen der Bank vor denen des Unternehmens. Daher ist es legitim, dass auch der Unternehmer seine Interessen angemessen vertritt. Eine gute Partnerschaft findet gute Lösungen für alle Beteiligte.

Steuern vermeiden
Vorsicht - Deutscher Volkssport: Steuervermeidung - Oftmals ist es steuerlich günstiger, die Gewinne zu entnehmen, als sie im Unternehmen zu belassen - Hier gilt es Möglichkeiten zu finden, um möglichst viele Vorteile zu nutzen und um die Nachteile zu minimieren. Im Zweifelsfalle geht die langfristige Sicherung der Existenz des Unternehmens vor steuerlichen Vorteilen. Immer noch gibt es Steuerberater, die Investitionen empfehlen, um Steuerzahlungen zu vermeiden. Doch die Frage sollte sein, ob sich die Investition betriebswirtschaftlich rechnet. Falls nicht ist es eventuell sinnvoller, 40 oder 50% Steuern zu zahlen, anstatt 100% der Investition, vor allem, wenn die Investition eine langfristige und hohe Verschuldung des Unternehmens nach sich zieht.

Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote - Sie wird oftmals von der Bank als eine entscheidende Größe und als zu gering angesehen. Früher reichte ein positives Eigenkapital bzw. eine Quote um die 10%. Doch diese Zeit ist vorbei. Mit 30% fängt eine akzeptable Eigenkapitalquote an. Um die 50% sind schon ganz gut, mehr ist noch besser. Die Frage ist häufig: Woher soll diese Quote kommen? Neues Kapital stellt hier genauso eine Lösung dar wie auch eine Verkürzung der Bilanzsumme möglich wäre. Immer wieder stellen Kombinationen aus mehreren Varianten eine sehr gute Lösung dar.

Zukunftsfähigkeit
Eigenkapitalverzinsung nach Zukunftsfähigkeit - Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es am rentabelsten, möglichst wenig Eigenkapital in ein Unternehmen zu investieren, damit der erwirtschaftete Gewinn eine möglichst hohe Verzinsung des Eigenkapitals darstellt. Da jedoch ein Unternehmer sein Unternehmen weniger als Geldanlage betrachtet, sondern damit seinen Lebensunterhalt sichert oder gar sein Lebensziel verwirklicht, ist hier die nachhaltige Sicherung der Existenz des Unternehmens vorrangig.

Finanzierungsstruktur
Optimierungspotential in der Finanzierungsstruktur - Finanzierung aus dem Cashflow, oder wie es so schön heißt: Schnell einmal vom laufenden Konto bezahlt. Liquidität ist die Voraussetzung für Rentabilität. Daher ist es wichtig, ausreichende Liquidität vorzuhalten. Nicht nur in Form von Kontokorrentkrediten, sondern vielmehr möglichst ohne Kontokorrentkredite.

Kreditlinien
Ausreichende Kreditlinien sichern
- Die Praxis zeigt, dass in schwierigen Zeiten (schwierig für die Bank oder schwierig für das Unternehmen oder schwierig für beide) gerade die Kontokorrentkreditlinien am "anfälligsten sind" und schnell einmal durch die Banken gekürzt oder gestrichen werden bzw. eine Nachbesicherung gefordert wird. Finanzielle unternehmerische Freiheit bedeutet, niemanden fragen zu müssen. Das hat eine ganz besondere Qualität. Wer diese genießt, der weiß wovon ich rede. Wer Druck von den Banken erhält, der versteht mich auch. Denken Sie in guten Zeiten auch an ausreichende Kreditlinien bei Ihren Lieferanten.

öffentliche Finanzierungshilfen
Öffentliche Finanzierungshilfen nutzen
- Der Staat bietet viele Möglichkeiten, um Finanzierungen zu erleichtern oder zu vergünstigen. Diese werden von den Banken manchmal ungern angeboten, da die Margen nicht besonders attraktiv sind und die Bank daher lieber eigenes Geld an die Kunden verleiht. Lassen Sie sich daher unabhängig beraten, doch meiden Sie möglichst Berater mit reißerischen Aussagen und Werbeauftritten zu diesem Thema.

Umlaufmittelfinanzierung
Angemessen den Umlaufmittelbedarf berücksichtigen
- Der Unternehmer investiert in zusätzliche Maschinen. Dabei erhöht er seine Produktionskapazitäten, doch oftmals wird dabei vergessen, die Umlaufmittelfinanzierung mit einzubeziehen. Warenbestand, unfertige Leistungen, Forderungen, etc. wachsen meist im gleichen Verhältnis wie der Ausbau der Kapazitäten. Eine gute Planung, gute Mitarbeiter und ein qualifizierter Begleiter des Unternehmers können hier rechtzeitig für die notwendige Liquidität sensibilisieren.

Ziel: Geld verdienen
Konzentration auf Gewinn anstatt auf Umsatz
- "Wir wollen unseren Umsatz erhöhen!", lautet oftmals die Aufgabenstellung, die an uns herangetragen wird. Nach einigen klärenden Fragen wird das Vorhaben konkretisiert auf: "Wir wollen unseren Gewinn erhöhen." Fälschlicherweise wird ein höherer Umsatz meist "automatisch" mit einem höheren Gewinn gleichgesetzt. Das klappt auch häufig, da die Fixkosten oft durch den bisherigen Umsatz gedeckt werden und ein Mehrumsatz dadurch einen deutlich höheren Ergebnisbeitrag liefert, wenn die Preise gleich bleiben wie bisher. Bei reduzierten Preisen ist diese Rechnung nicht mehr so leicht eindeutig zu beantworten. Oftmals wird Personal eingestellt, das noch nicht so effektiv arbeitet wie die bisherige Stammmannschaft. Die Spanne zwischen Umsatz und Personalkosten verengt sich. In manchen Fällen steigen die Personalkosten deutlich mehr als der Umsatz. Vor allem wenn das Umsatzwachstum zu lange über Überstunden ermöglicht wird, können Schlechtleistungen entstehen, deren Bereinigung mehr kostet, als zusätzlich eingenommen wurde. Die Rechnung geht nicht auf. Ein gutes Controlling schafft hier Sicherheit, ob die erkannten Möglichkeiten der Umsatzausweitung auch wirklich zu besseren Ergebnissen führen, wie oftmals automatisch unterstellt wird.

Reserven
Reserven einplanen
- Wer kennt es nicht? Man baut und es kostet mehr als geplant. Doch auch bei Maschinen gibt es immer wieder einmal ungeplante Kostenüberschreitungen aufgrund von Zuführungen, Werkzeugen, Software, Schulungen, etc. Hier gilt es ausreichende Reserven für Unvorhergesehenes einzuplanen, Investitionsplanungen für die Rentabilität mit einer Break-even-Point-Berechnung vorzunehmen und vieles mehr. Doch oftmals werden diese Möglichkeiten nicht oder nur unzureichend genutzt. Schließlich hat man ja Erfahrungen. Doch diese sind manchmal auch trügerisch. Daher empfehlen wir, die Erfahrungen zu nutzen und auch eine konkrete Investitionsplanung mit Rentabilitätsrechnung durchzuführen. Doppelt hält einfach besser.

Reaktionen
Angemessene Reaktionen
- Der Wettbewerb ist hart. Die Mitbewerber drohen mit Ersatzangeboten oder mit Preissenkungen. Hier wird häufig ebenfalls mit Preissenkungen reagiert, doch jeder Euro weniger reduziert 1:1 den Gewinn. Oftmals fehlt für Preiserhöhungen der Mut. Oftmals liegt es auch daran, dass man sich seiner wirklichen Stärken aus Kundensicht nicht bewusst ist oder aus Angst vor seinen Schwächen im Service den reduzierten Preis als Argument vorzieht. Doch dies ist meist die teuerste Lösung und gefährdet manchmal sogar die Existenz des Unternehmens. Daher sind gezielte Preiserhöhungen - z.B. durch eine Ausgliederung von Serviceleistungen gegen Bezahlung - in manchen Situationen ein sinnvolles Instrument, um Finanzierungen durch zusätzliche Erlöse zu vermeiden. Das beste Geld ist das, das man sich nicht leihen muss. Das spart Zinsen und Tilgungen.

EK-Rendite
Verlockung Hebelwirkung widerstehen
- Verlockend ist der Gedanke, mit fremdem Geld zusätzliche Gewinne zu erwirtschaften. Je geringer die Eigenkapitalquote ist, desto höher ist die Eigenkapitalrendite, doch gleichzeitig ist bei einem geringen Eigenkapital auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens gering. Zwischen diesen beiden Situationen gilt es einen gesunden Kompromiss zu finden. Übrigens, die geringsten Eigenkapitalquoten haben, richtig, die Banken. Vergleichen Sie diese doch spaßeshalber einmal vor dem Bankgespräch, doch achten Sie darauf, dass die Situation gut passt, wenn Sie dies Ihrem Bankberater aufzeigen. Solche Vergleiche sind für externe Berater von Unternehmen einfacher als für die Unternehmer selbst, da die Berater einen unabhängigen Status genießen.

Langfristigkeit
Lieber längerfristige Finanzierungen
- Oftmals werden Immobilien und Maschinen zu kurzfristig finanziert, schließlich will das Unternehmen die Schulden möglichst schnell getilgt haben. Doch wenn sich die wirtschaftliche Situation verschlechtert, wird es schwerer, die ursprünglichen Kreditraten aus dem Cashflow zu erwirtschaften. Die Bank, die vorher das Geschäft mit Zinseinnahmen sah, sieht beim Antrag auf Tilgungsreduzierung oder gar einer Tilgungsaussetzung das Risiko eines Ausfalls. Die Bewertung der Bank ändert sich. Aus "Geschäft" wird "Risiko". Dadurch ändert sich meist auch das Verhalten der Bank. Daher wird empfohlen, lieber längere Laufzeiten zu vereinbaren mit der Möglichkeit für Sondertilgungen, möglichst ohne Vorfälligkeitsentschädigung.

Sicherheiten
Sicherheiten schonen
- Wenn die Sicherheiten fehlen, stellt sich die Frage: Was ist mit den vorhandenen Sicherheiten passiert? Durch sehr vorsichtige Ansätze bei der Bewertung durch die Banken erfolgen hier meist hohe Abschläge, so dass die Sicherheiten nur zu einem Teil ihres Wertes angesetzt werden. Hier gilt es die Unterschiede bei den einzelnen Finanzierungsgebern und auch bei den verschiedenen Finanzierungsformen zu nutzen. Oftmals besteht die Möglichkeit, Sicherheiten aus einer Kreditbeziehung "herauszukaufen" und bei einem anderen Kreditgeber höher zu beleihen. Das ist die Chance, mit den vorhandenen Möglichkeiten den möglichen Spielraum noch intensiver auszuschöpfen als bisher.

Unabhängigkeit
Unabhängigkeit sichern
- Wenn es einem Unternehmen einmal nicht so gut gehen sollte oder auch wenn die Hausbank ein Problem mit sich selbst hat, dann sind viele Unternehmen der Willkür ihrer Hausbank auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Finanzielle Unabhängigkeit setzt klare Ziele, konsequentes und zielgerichtetes Handeln und ausreichend Zeit voraus. Eine darauf abzielende Eigenkapitalstrategie gehört mit dazu.

Warnsignale
Warnsignale beachten
- Eine unzureichende Liquidität, regelmäßig überzogene Konten und ein Kontokorrent, der permanent kurz vor dem Limit steht, sind deutliche Warnsignale. Hier gilt es Verbesserungen zu finden, um Zeit zu gewinnen, die für den Erfolg im operativen Geschäft genutzt werden kann.

Debitorenmanagement
Rechtzeitige Reaktion
- z.B. Zahlungsmoral - Die Kunden zahlen schlechter als geplant. Es werden Gewinne erzielt, doch auf dem Konto wird es nicht sichtbar. Auch dies ist ein Warnsignal und auch hierfür gibt es verschiedene Lösungen. Je eher diese Aufgabe erfolgreich gelöst ist, desto besser.

Kleingedrucktes
Kreditverträge/ Besicherung
- Wer seine Kreditverträge einmal sorgfältig gelesen und nicht nur als notwendiges Übel und Standardformular der Bank überflogen hat, der wird feststellen, dass die Formulierungen sehr deutlich zu Gunsten der Bank ausfallen. Da haften z.B. neue Sicherheiten nicht nur für das neue Darlehen, sondern für alle bestehenden Verbindlichkeiten. Und oft können die Sicherheiten gemäß den vertraglichen Vereinbarungen häufig auch für Kredite verwendet werden, die erst künftig entstehen. Wer einmal Sicherheiten von der Bank frei bekommen wollte, der hat möglicherweise schon einmal entsprechende Erfahrungen gemacht. Schon wenn die Sicherheiten vereinbart werden, gilt es achtsam zu sein.

 

Liquidität ist wie die Luft
zum Atmen, Gewinne sind
wie die Nahrung und das
Eigenkapital ist wie die
Gesundheit ...
 
 
Fit für den Wettbewerb
=
fit für die Zukunft